Hoeren und Lesen Blog

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31. August 2013

Monika Zeiner Die Ordnung der Sterne über Como für den Deutschen Buchpreis 2013 nominiert

Abgelegt unter: Blogroll — Wolfgang Haan @ 19:07

Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft?

Dieser Roman handelt vom verpassten und verspielten Glück und von dem Unglück, im rechten Moment die falschen Worte gesagt zu haben. Er erzählt die Geschichte zweier Männer und einer Frau, die ihre Freundschaft und ihre Liebe aufs Spiel setzen.
Tom Holler, halbwegs erfolgreicher Pianist und frisch getrennt von seiner Frau, tourt mit seiner Berliner Band durch Italien. In Neapel hofft er seine große Liebe wiederzutreffen: Betty Morgenthal. Doch je näher ihre Begegnung rückt, desto tiefer taucht Tom in die Vergangenheit ein. Denn vor vielen Jahren verunglückte Marc, sein bester Freund und Bettys Lebensgefährte. Er hat keine andere Wahl, als die fatale Dreiecksgeschichte noch einmal zu erleben. 
Berlin und Italien, Leichtsinn und Schwermut, Witz und Dramatik, die lauten und die leisen Töne – dieser Debütroman ist voller Musik.

„Es ist unerhört selten, dass eine Frau mit dieser Gerechtigkeit, jenseits aller Klischees, über einen Mann schreibt. Was für ein Roman!“
Michael Kumpfmüller 


„Untergründig und scharfsinnig und im nächsten Moment sehr poetisch und heiter.” Rainer Merkel 

» Zeiners Roman ist fass- und unfassbar zugleich - und damit vielleicht so realitätsnah wie irgend möglich. «

www.kulturnews.de

» Mit ihrem Erstlingswerk ist Monika Zeiner ein poetischer Roman über Freundschaft gelungen, der lange nachhallt. «

www.n-tv.de

» (Eine) tragische Geschichte, die ihre Spannung ganz aus der Entwicklung ihrer Figuren zieht. «

Hörzu

» (Ein) bunte(r), poetische(r) Roman, mit seinen komplexen Charakteren, (…) und der philosophisch-metaphysischen Sprache. «

Fränkische Nachrichten

» Monika Zeiner (ist) mit diesem schwungvollen Romanerstling ein beachtliches Debüt gelungen. «

Die Presse am Sonntag

» Monika Zeiner schreibt unfassbar bunt und sehr poetisch (…). Alles ist voller Liebe und Musik. «

radio eins

» Ein wunderbarer, atmosphärischer Sommerroman mit Anspruch «

Buchmarkt

» Die mediterrane Leichtigkeit des südlichen Lebens, (…) orchestriert mit Beschwingtheit und Eleganz «

www.buchjournal.de

» Es klingt wie ein Märchen aus einer fernen, besseren Zeit «

FAZ

» Beeindruckend (…), wie Zeiner Zeitebenen und Entwicklungen miteinander verbindet und dabei den Spannungsbogen kontinuierlich steigen lässt. «

Kölner Stadt-Anzeiger

 Gebunden, 607 Seiten

Blumenbar
978-3-351-05000-9 

Mirko Bonné Nie mehr Nacht für den Deutschen Buchpreis 2013 nominiert

Abgelegt unter: Blogroll — Wolfgang Haan @ 18:23

Markus Lee reist in den Herbstferien in die Normandie, um für ein Hamburger Kunstmagazin Brücken zu zeichnen, die bei der Landung der Alliierten im Sommer 1944 eine entscheidende Rolle spielten. Lee nimmt seinen fünfzehnjährigen Neffen Jesse mit, dessen bester Freund mit seiner Familie in Nordfrankreich ein verlassenes Strandhotel hütet. Überschattet wird die Reise von der Trauer um Jesses Mutter Ira, deren Suizid der Bruder und der Sohn jeder für sich verwinden müssen. In der verwunschenen Atmosphäre des Hotels L’Angleterre entwickelt sich der geplante einwöchige Aufenthalt zu einer monatelangen Auszeit, die nicht nur für Markus Lee einen Wendepunkt im Leben markiert.
NIE MEHR NACHT erzählt schonungslos und ergreifend von der Befreiung Frankreichs, bei der zahllose junge Männer umkamen, die kaum älter als Jesse waren. Dem Zeichner aber ist es zunehmend unmöglich, die Verheerungen des Krieges künstlerisch darzustellen. Doch beinahe noch schwerer fällt es ihm, den Tod der geliebten Schwester zu vergessen. Denn während ein dramatisches Kapitel europäischer Geschichte auf unheimliche Weise in ihm auflebt, stellt sich Markus Lee einem Trauma der eigenen Jugend und Abgründen seiner Familie.

Rezensionen

»Was selten in einem Roman auf so souveräne Weise gelingt, gelingt Mirko Bonné: Die poetische Engführung einer menschlichen mit einer geschichtlichen Tragödie. In beiden Fällen erweist sich der Autor als behutsamer, leiser Entdecker von verdrängter Schuld und vergessenen Opfern.«
Ursula März, Deutschlandradio Kultur

»Mirko Bonné ist mit seinem neuen Roman ein Wagnis eingegangen, wie es zur Zeit nur wenige unserer Romanautoren auf sich nehmen.«
Walter Hinck, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Geschickt vernetzt Bonné verschiedene Zeit-, Wirklichkeits- und Identitätsebenen zu einem spannungsreichen analytischen Drama. Ein gelungenes literarisches Wagnis!«
Renée Zucker, RBB Quergelesen 

»Mirko Bonné ist auch Lyriker, und eine große Stärke des Romans liegt in den mit Bedacht gewählten und poetisch geschilderten Schauplätzen, an denen der Held seine Einsamkeit leben kann.«
Ulrike Sarkány, NDR Kultur

»Es ist große Kunst, wie Mirko Bonné von dieser fortschreitenden Melancholie erzählt. Wirkt sie doch nie larmoyant oder destruktiv, sondern dient immer einer - oft aus der Distanz vorgenommenen - Erkenntnis.«
Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz

360 Seiten. Gebunden. Lesebändchen. 
€ 19,95   €[A] 20,60   SFR 28,50

ISBN: 978-3-89561-406-4

30. August 2013

Aus gegebenem Anlass

Abgelegt unter: Blogroll — Wolfgang Haan @ 14:28

Heute morgen erreichte mich, wieder einmal, eine Mail von facebook. Diesmal teilten sie mit, dass sie ihre Datenschutzbestimmungen geändert haben. Und, freundlicherweise, wie sie mit den bei ihnen gespeicherten Daten Werbung betreiben. Ich will Sie hier nicht mit langweiligen Einzelheiten aufhalten, sondern beschränke mich auf das Wesentliche:

1. Die Bestimmungen verstoßen immer noch gegen die ohnehin laschen deutschen Datenschutzbestimmungen

2. Ich bin doch nicht so dämlich, und erlaube wissentlich das Verfolgen meines Verhaltens im Internet, um daraus Konsumentenprofile erstellen zu lassen, die dazu führen, dass ich noch mehr zugespamt werde.

Ich werde häufig gefragt, warum ich keinen “LIKE-Button” auf meiner Page zur Verfügung stelle und warum ich nicht Twittere.

Ich denke, es wäre ziemlich langweilig, immer zu schreiben: “Ich lese ein Buch”; “Ich höre ein Buch”; “Ich rezensiere ein Buch”. Selbständig denkende Menschen mit etwas Kombinationsgabe kommen da von alleine drauf, da ich eine Rezensionsseite im Internet betreibe.

Bzgl. “LIKE-Button”: Vorausgesetzt facebook würde Datenschutzbestimmungen einhalten und ich könnte als mündiger Internetuser bestimmen, was mit meinen Daten geschieht, würde ich unter folgenden Bedingungen einen “LIKE-Button” einführen:

Der “LIKE-Button” müßte ein Alleinstellungsmerkmal sein oder zumindest eine gewisse Qualität hinsichtich Form und Inhalt einer Seite für den User garantieren. Da aber z. B. die “Bildzeigung” fast eine Million “likes” hat, und, dem gegenüber, die für mich beste Literaturseite im Internet “Literaturkritik.de” gerade mal 1.200, brauche ich mir darüber keine Sorgen zu machen - lauft weiter mit ihr Schafe.

Deswegen, und um es Kurz zu machen, wer meine Seite mag, der muss sich leider die Arbeit machen, und meinen Newsletter abonieren. Dieser erscheint in unregelmäßigen Abständen und informiert über neue Rezensionen - sonst nichts.

Meine Seite gibt es seit 2006. Im Impressum ist meine E-Mail-Adresse hinterlegt, so dass jeder, der es möchte, persönlichen Kontakt zu mir aufnehmen und mir private Fragen stellen kann. Dies ist merkwürdigerweise bisher noch nie geschehen. Offensichtlich interessiert das niemanden. Ich sollte anfangen zu twittern….

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )