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Michael Marshall - Der zweite Schöpfer

Michael Marshall
Der zweite Schöpfer


Droemer Knaur, 2006
Gebunden
432 Seiten


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Der Lonesome Rider und Klopfaufholz

Michael Marshall - Der zweite Schöpfer

Zandt ist ein Ex-Polizist. Doch warum er seinen Dienst quittierte, hat er niemandem erzählt. Und dann verschwand er einfach wie Morgennebel nach Sonnenaufgang. Nina, seine Ex-Geliebte und Kollegin, setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um ihn auszuspüren. Endlich gelingt es ihr, doch es Bedarf mehr als einen bloßen Appell, um ihn zur Mitarbeit als „Berater“ zu überreden.

Ward Hopkins, Ex-CIA Mitarbeiter und nun im Ruhestand, erhält einen Anruf, den ihn aus seiner Lethargie reißt: „Ward? … Mary? Fehlt Ihnen etwas? Oh Ward sagte sie, und ihre Stimme klang gebrochen und sehr alt… Was ist denn passiert? … Schließlich brachte ich sie doch noch zum Sprechen. Meine Eltern hatten … einen Autounfall gehabt. Im Krankenhaus konnte nur noch der Tod festgestellt werden.“

Als er nach der Beerdigung ins Haus seiner Eltern fährt, findet er dort versteckt ein Buch und ein merkwürdiges Video. Dieses zeigt seine Eltern kiffend und schmusend während der Hippie-Zeit mit ihren Freunden. Zu seiner Verwunderung erkennt er auf dem Video weitere Personen, von denen seine Eltern immer behaupteten, sie nicht zu kennen.

Doch das ist nicht das einzige merkwürdige, über das er nachdenken muss…

Erstaunlich experimentierfreudig und doch nah an der Wirklichkeit

Michael Marshall hat mit „Der zweite Schöpfer“ einen spannenden Krimi geschrieben, der bis auf zwei kleine Stellen keine dezidierten Gewaltszenen enthält. Dafür spielt er geschickt mit den herkömmlichen Versatzstücken des modernen Krimis. Zwei parallel laufende Handlungsstränge erzählen zwei unterschiedliche Geschichten, die scheinbar nichts miteinander gemeinsam haben. Dabei ist jeder der beiden reizvoll und mit dramatischen Momenten gespickt. An Überraschungen spart der Autor nicht und spielt hier mit den Erwartungen des Publikums. Der Serienkillerplot bringt einige neue Impulse ins Genre. Gleiches gilt für die Ausarbeitung der Verschwörungstheorie. Andere Autoren ziehen hier meist dunkel Geheimdienste, kranke Regierungschefs oder religiöse Fanatiker heran. Michael Marshall bringt auch hier eine neue Facette, die auch noch glaubhafter und vor allen Dingen erschreckender ist als vergleichbare Thriller. Dies liegt vor allem daran, dass sein Szenario so erschrecken einer denkbaren Realität nahe kommt.

Auch bei seinen Figuren weicht der Autor von der genretypischen Charakterentwicklung ab. Nina ist keine ermittlungstechnische Überfliegerin und warum Zandt aus dem Dienst ausschied, ist einfach nur traurig und gerade deswegen so überzeugend. Der Sonnyboy Bobby erweist sich trotz seiner großen Klappe als einfühlsamer und sensibler als er vorgibt zu sein. Nur Ward passt in die Schablone des gescheiterten CIA-Agenten, der sich wie ein Terrier an kleinsten Spuren festbeißt. Allerdings muss man ja als Autor wenigstens in einem Punkt die Erwartungen der Leserschaft erfüllen.

Fazit: Menschliche Charaktere, zwei durchdachte Handlungsstränge und unvorhergesehene Ereignisse nah an der Wirklichkeit machen diesen hochentwickelten Thriller zu einem hochkarätigen Lesevergnügen, der den Vergleich mit Genregrößen nicht zu scheuen brauch!

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Als der CIA-Austeiger Ward Hopkins zur Beerdigung seiner Eltern fährt, entdeckt er, versteckt im Lehnsessel seines Vaters, eine merkwürdige Botschaft: »Wir sind nicht tot.«

Zur gleichen Zeit und Hunderte von Meilen entfernt entführt ein unscheinbarer älterer Mann wieder ein junges Mädchen. Wie zuvor schickt er den Eltern einen sorgsam mit den Haarsträhnen des Opfers bestickten Pullover.

Zwei auf den ersten Blick zusammenhanglose Ereignisse, die Hopkins in eine Spirale des Schreckens ziehen werden. Wer ist der geheimnisvolle »Straw Man«, auf den er im Internet stößt? Und wieso kennt der mysteriöse Fremde Einzelheiten aus Wards Leben, von denen dieser selbst nicht einmal wusste? Im Zentrum eines Netzes aus unberechenbarer Gewalt zieht jemand die Fäden, der sich für den zweiten Schöpfer hält und nur ein Ziel kennt: die Schwachen zu töten.



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