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Torsten Krol - Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens

Torsten Krol
Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens


Blessing, 2008
Gebundenes Buch
512 Seiten
Übersetzer: Gunnar Kwisinski


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Wer andern eine Grube gräbt

Torsten Krol - Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens

Odell Dufus will sich eigentlich nur freiwillig bei der US-Armee melden. Dort gibt es freies Essen und gute Bezahlung. Und wenn es sein muss, würde er auch im Irak kämpfen – das gibt doppelten Sold. Auf dem Weg zum Rekrutierungsbüro gibt sein Auto den Geist auf. Ausgerechnet bei Dean, einem versoffenen Rüpel, der als Rasenmähermann sein Geld verdient, findet er Unterschlupf. Unglücklicherweise stirbt Dean, nachdem im Odell einen Baseballschläger über den Scheitel gezogen hat. Und das ist erst der Auftakt zu einer absurd-komischen Posse, die alles durch den Kakao zieht, was den Amerikaner heilig ist.

Stereotype findet man in Torsten Krols Roman nicht. Alle Figuren sind sowohl weiß wie schwarz. Jeder hat Dreck am Stecken und jeder versucht, aus Odells Anwesenheit und den Ereignissen, die er ins Rollen bringt, zu partizipieren. Dabei wird dies so schillernd erzählt, dass man selten aus dem Lachen rauskommt. Manche Szenen erinnern sogar an die frühen Slapstickfilme der 20-er Jahre. Obwohl es sich um ein sehr ernstes Thema handelt, der Angst vor internationalem Terrorismus, geht der Autor locker damit um. Doch drängt sich bei aller Komik dem Leser auch die Tragik auf: wie schnell kann man selbst in das Visier von Geheimdiensten gelangen. Und natürlich die Standard-Weisheit: Lügen haben kurze Beine.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

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Callisto ist Endstation.
Hier kommen Sie nicht wieder raus.

Callisto, Kansas, liegt im Herzen Amerikas. Und dieses Herz ist eine Mördergrube. Durch Callisto sollte man durchfahren, ohne sich umzusehen, aber der arme Odell Deefus hat eine Panne. Sehr schnell geht es nicht mehr um einen Motorschaden, sondern um den Schaden an Leib und Seele. Die bissigste und tragikomischste Satire aus Amerika seit CATCH 22.

Odell Deefus ist nicht der Hellste, aber als er sich in seinem altersschwachen Auto auf den Weg zum nächsten Rekrutierungsbüro macht, will er nur das Beste: seinem Land in Uniform dienen. Er kommt nicht weit, denn sein Wagen gibt in dem Kaff Callisto den Geist auf. Der Mann, der ihm hilft und in sein Haus aufnimmt, ist Odell zwar nicht geheuer, aber er glaubt grundsätzlich an das Gute im Menschen – obwohl er im Garten ein frisch ausgehobenes Grab entdeckt, die Leiche einer alten Lady im Kühlschrank findet, ein Fernsehprediger seine Seele retten will, die Heimatschutzbehörde ihn auf dem Handy anruft, ein Auto vor dem Haus explodiert. Denn Odell will ja nur das Beste. Und schließlich ist dies Amerika. Aber genau das ist sein Problem:
– Wenn du nur das Beste willst, und dabei das Schlimmste herauskommt
– Wenn du eine ehrliche Haut bist, und sie dir deshalb über die Ohren gezogen wird
– Wenn du für die Freiheit kämpfen willst, und dein Land dir die Freiheit nimmt
– Dann bist du in CALLISTO.


Ein grundsympathischer Held, eine unwiderstehliche Story, mitreißend erzählt.



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