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Harlan Coben - Ein verhängnisvolle Versprechen

Harlan Coben
Ein verhängnisvolle Versprechen


Goldmann Verlag, 2007
Ungekürzte Lesung exklusiv bei Audible; Laufzeit 12 Stunden und 41 Minuten
Sprecher: Detlef Bierstedt
Übersetzer: Gunnar Kwisinski


Bestellen bei amazon.de

Da haste den Schlamassel

Harlan Coben - Ein verhängnisvolle Versprechen

Dieses Hoerbuch wurde uns von Audible zur Verfügung gestellt

Wegen eines, vielleicht vorschnell, gegebenen Versprechens sitzt Myron Bolitar mitten in der Nacht in seinem Wagen, um Aimee, der Tochter einer Freundin, aus der Bredouille zu helfen: er nahm ihr das Ehrenwort ab, niemals in das Auto eines Betrunkenen zu steigen. Frappanterweise liegt sein eigenes Befinden irgendwo in der Mitte zwischen Betrunken und Katernachwirkung.
Nachdem er Aimee aufgegabelt und sie zu ihrem gewünschten Ziel gebracht hat, fährt er wieder nach Hause und fällt wie tot ins Bett. Am nächsten Tag erfährt er, dass Aimee verschwunden und er der letzte ist, der sie (lebend?) gesehen hat. Schnell stellt die Polizei Parallelen zu einem anderen Fall her: einige Tage vor Aimee ist bereits ein anderes Mädchen verschwunden. Diese ist die Tochter des örtlichen Mafiabosses. Und nicht nur die Polizei möchte von Myron wissen, was er mit diesen beiden Fällen zu tun hat.

Wieder einmal hat Harlan Coben einen spannenden Roman geschrieben, der alle Kriterien erfüllt, die Krimi-Fans so erwarten: Interessante Figuren, spannender Plot, unzählige Verwicklungen, witzige Dialoge, Wendungen in der Story und ein überraschendes Ende. Was Harlan Coben aus der Masse der Krimi-Autoren hinausragen lässt, ist nicht nur sein gut getimter Blick für Höhepunkte, von denen es eine ganze Reihe gibt, sondern auch sein Schreibstil: er ist der Meister der ausufernden Beschreibungen banalster Angelegenheiten.
So lehrt uns der Autor nebenbei, welche Handgriffe erforderlich sind, um mittels eines elektronischen Kommunikationsmittels eine drahtlose Verbindung mit einer weit entfernten Person herzustellen. Andererseits sorgt Harlan Coben aber unfreiwillig für so manchen Lacher: gewohnt, von ihm alle Verrichtungen des täglichen Lebens wieder und wieder vorgekaut zu bekommen, fällt dem Hoerer sofort auf, wenn dies einmal nicht geschieht. Unwillkürlich stellt man sich den Vorgang dann bildlich vor. Beispielsweise schreibt er an einer Stelle: „Er nahm eine Zigarette und steckte sie sich in den Mund“ – Hm namm lecker fällt einem unwillkürlich dazu ein, denn normalerweise schreibt er ungefähr so: „Er öffnete den Reißverschluss der Jacke und griff in die linke Innentasche. Dort befand sich ein Päckchen Zigaretten, dass er herausnahm. Er klappte es auf, zog eine Zigarette heraus und steckte sie sich zwischen die Lippen. Er führte sein goldenes Feld-Feuerzeug, dass er immer in seiner rechten Hosentasche aufbewahrte und welches einst sein Großvater aus dem 2. Weltkrieg mitbrachte, an die Zigarettenspitze und atmet den Rauch tief ein…

Da Herr Coben auch sonst ein Freund des langsamen Anwärmens ist, muss man sich als Hoerer darauf einstellen, dass es schon einmal etwas länger dauern kann, bis man über den Punkt hinweg kommt, den der Verlag im Klappentext vorgegeben hat. 3,5 stunden hoerbuch bei dem neuenbis zum auffinden der leiche von xxx.

An Detlef Bierstedts Lesung gibt es, wieder einmal, nichts zu bemängeln. Seine angenehme Stimme versetzt den Hoerer ab dem ersten Wort in Harlan Cobens Welt. Er vermag es, den Hoerer jederzeit an den Stoff zu fesseln. Dies gilt insbesondere für die oben angesprochenen Passagen. Dank seiner Sprachkunst liegt die Spannungs- und Genusskurve des Hoerbuches weit über dem des Romans, denn er vermittelt dem Hoerer immer das Gefühl, es mit lebendigen Figuren und nicht mit literarischen Personen zu tun zu haben. Immer wieder findet er neue Möglichkeiten, den einzelnen Charakteren charakteristische Klangfarben zuzuordnen. So wird es für den Hoerer wesentlich einfacher, diese im späteren Verlauf der Komplettlesung wieder zu erkennen. Des Weiteren schafft er es auf subtile Art, dem Hoerer einen vagen Eindruck davon zu vermitteln, wie die Figur unserem Protagonisten gegenüber eingestellt ist – es sei denn, Autor und Sprecher wollen den Hoerer hereinlegen.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Myron Bolitar, ehemaliger Spitzensportler und Detektiv wider Willen, erinnert sich nur allzu gut an seine eigene Jugend und weiß, dass Heranwachsende manchmal lieber eine Dummheit begehen, als sich an die eigenen Eltern zu wenden. Daher zögert er nicht, als die Tochter einer Bekannten ihn mitten in der Nacht anruft und bittet, sie zu einer Freundin zu fahren. Doch am nächsten Tag ist Aimee verschwunden – und Bolitar begibt sich auf eine Suche, bei der bald nicht nur Aimees, sondern auch sein Leben auf dem Spiel steht …



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