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Henryk M. Broder - Die letzten Tage Europas

Henryk M. Broder
Die letzten Tage Europas
Wie wir eine gute Idee versenken

Knaus Verlag, 2013
Gebundene Ausgabe
224 Seiten


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Die Wahrheit will dauernd ans Licht…

Henryk M. Broder - Die letzten Tage Europas

„Seit die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie nicht an Nichts, sie glauben allen möglichen Unsinn. Der Unsinn, an den die aufgeklärten Menschen von heute glauben, heißt Europa…“ Solche und andere polemische Weisheiten haut uns der Publizist Henryk M. Broder in seinem neuen Buch „Die letzten Tage Europas“ am laufenden Band um die Ohren. Dabei muss man ihm die Intelligenz, mit der er dabei vorgeht, schon hoch anrechnen. Er ist belesen, hat offensichtlich gut recherchiert. Und ist ein Meister im „Weglassen“ oder „Andeuten“. Mit seinen eloquenten Tiraden trifft er sicherlich den Nerv der Zeit: am 22.09.2013 erhielt die AfD fast 5 Prozent der Stimmen bei der Bundestagswahl und das ist genau die Klientel, welche hier angesprochen wird.

… und da braucht es Gegenlicht

Er spielt den Ahnungslosen – „Ich habe noch nie an einer Europawahl teilgenommen, ich weiß nicht einmal, wer mich im Europäischen Parlament vertritt.“ Und gibt damit seinen Lesern das Gefühl, ein unpolitischer Autor zu sein, der „zufällig“ über Europa gestolpert ist. Und dabei vergisst zu erwähnen, dass er seit Jahren ein erfolgreicher Publizist und z. Zt. Mitarbeiter der Tageszeitung „Die Welt“ ist; also mitnichten ein von politischem globalem Wissen Unbeleckter. Ein Mann, der seine Ansichten frei Schnauze äußert, und dabei die Ressentiments von Europa-Gegnern anscheinend nur zu gerne aufs Papier bringt: die hohen Kosten, die überbordende Bürokratie usw. usw. Was er nicht macht, ist, etwas Neues zu bringen oder Alternativen zu nennen. All das, was geschrieben wurde, wurde bereits andernorts geschrieben. Und dabei auch noch häufig sachlicher und präziser. Ein Buch wie die "Bild Zeitung" am Morgen: schnell konsumiert und genauso schnell dem Vergessen anheim gefallen.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Henryk M. Broder verteidigt das gute alte Europa der Freiheit und Vielfalt

In »Die letzten Tage Europas« beschreibt Henryk M. Broder die Tragödie, wie aus der großen europäischen Idee eine kleinteilige, Europa in Frage stellende Ideologie geworden ist. Mit einem brandgefährlichen Hang zur totalen Bevormundung von allem und jedem.

Mit seiner Polemik outet sich Henryk M. Broder als wahrer Europäer, der die europäische Vielfalt schätzt und deswegen der totalen Gleichmacherei durch die europäischen Bürokraten den bösen Spiegel vorhält. Wie kann es beispielsweise sein, dass ein europäischer Spitzenpolitiker freimütig erklärt, Europa könne wegen seiner strukturellen Demokratiedefizite niemals Mitglied der EU werden? Wie kommt es, dass es für jede unmaßgebliche Bagatelle detaillierte Regeln gibt (vom Gemüse bis zum Kondom), aber nicht für den Umgang mit Diktaturen? Kann es angehen, dass die spanische Polizei „europaskeptische“ Demonstranten niederprügelt wie weiland unter Franco? Broder entlarvt das Europa der Bürokraten und der Gleichschaltung als geprägt von einem neuen Totalitarismus, erfunden und propagiert von einer Politikerkaste, die die europäischen Völker in Geiselhaft genommen hat: Das uns verordnete Europa sei alternativlos, heißt es, wer es ablehnt, gefährde den Frieden.

Da ist Broder doch sehr viel optimistischer und gibt all denen eine Stimme, die an Europa glauben, aber vom geldvernichtenden Merkel-Barroso-Draghi-Europa und dessen Alarmismus genug haben. Im Übrigen plädiert er für deutsche Solidarität mit den Armen in Europa, wenn das Geld auch bei denen ankommt, die es wirklich nötig haben.


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